"Segways"

Ein herzliches Dankeschön an den freundlichen Beamten für die Unterstützung.


"Segways"

Seit 5.10.2018 gibt es das bayernweite Pilotprojekt bei der Polizei in Regensburg.

Ein neues Einsatzmittel sind diese elektrisch betriebenen Stehroller.

Die zu erwartenden Vorteile gilt es nun ein Jahr lang zu testen und schließlich zu evaluieren:
die eingesetzten Beamten/innen
- können deutlich weitere Strecken als zu Fuß ermüdungsfrei zurücklegen,
- haben durch die erhöhte Standposition einen besseren Überblick und sind leichter zu sehen und erkennbar,
- können sich in Bereichen, wie Fußgängerzonen und Bereichen die mit anderen Fahrzeugen häufig schwerer  zu befahren sind, sehr langsam aber auch relativ schnell fortbewegen,
- sind für Bürgerinnen und Bürger leichter ansprechbar als beispielsweise in einem Streifenfahrzeug;

Hintergrundinformationen:
Bei den beiden elektronischen Stehrollern handelt es sich um Fahrzeuge der Marke Segway, Modell PTi2SE mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h und einer Reichweite von bis zu 38 Kilometern.
Die Geräte verfügen über keine Sonderwarnanlage (Blaulicht/Martinshorn), sie sind jedoch im neuen Design der Bayerischen Polizei ausgestaltet.
Für das Führen solcher Fahrzeuge gilt keine Helmpflicht, dennoch werden die Polizeibeamten/innen hierfür - schon aus Gründen des Arbeitsschutzes und der Fürsorgepflicht - mit hochwertigen Fahrradhelmen ausgestattet.
Das dienstliche Führen der Fahrzeuge bedingt einer Einweisung durch eigens hierfür geschulte Multiplikatoren bei den Dienststellen. Das Fahren ist schnell und sicher zu erlernen.
Die Segways sind von der Fahrzeugzulassungsverodnung ausgenommen – jedoch besteht eine Versicherungspflicht. Für die Fahrzeuge des Freistaates Bayern - als Selbstversicherer - werden deshalb Unterscheidungskennzeichen, die Versicherungskennzeichen (Mofa) ähneln, angebracht.


Danke an des PP Oberpfalz für die beiden großen Fotos. Text und kleines Foto von der Pressemeldung.


Seite eröffnet im Oktober 2018, ergänzt im Juni 2019